Montag, Juni 21
SUZUKA - WIR KOMMEN!!!
es freut mich sehr das unser teamchef hämpu bolliger es möglich gemacht hat, das wir zu den " 8h von Suzuka" fahren! dieses sehr spezielle rennen mit bis zu 80 japanischen teams , ist immer eine besondere herausforderung an mensch und material, aber besonders ans geldbörserl! da muss man vor mister bolliger wirklich den hut ziehen, es ist wirklich alles andere als einfach das nötige budget zusammen zu bringen!!
Mittwoch, Juni 16
Most mit der MV





nach einer gemütlichen anreise im neuen vw bus von hans (unser dank für seinen einsatz, er hat kurzfristig seinen bus umgeräumt und platz für uns geschaffen), man könnte auch mv hans zu ihm sagen :), kamen bernd und ich völlig entspannt in most an. nun zum erfreulichen: mit dem auspuff von der brutale röhrt die f4 ganz schön grimmig und nachdem wir ein paar schrauben nachgezogen haben, war die mv endlich öldicht! was für eine schöne sache: laut und dicht! andy vogt hat wieder eine neue gabel und federbein aufgebaut, somit hatten wir jede menge zu testen.kurz gesagt, wir arbeiteten uns durchs wochenende und kamen mit vielen neuen erkenntnissen und ideen wieder nach hause. im italo rennen zog ich einen neuen hinterreifen auf und obwohl dieser nicht optimal funktionierte kam ich auf eine zeit von 1.37,7 und war somit schneller als 2009 mit der suzuki. wir haben noch sehr viel zu verbessern: motor liegt noch bei tom hauri zum tuning, der passende auspuff mit steuergerät sollte in kürze eintreffen, andy vogt baut wieder ein neues fahrwerk aufgrund unserer neuesten erkenntnissen........ und hitschi baby (neuerdings sehr oft mit einer frisur anzutreffen, die sehr an eine kreuzung zwischen meerschweinchen und murmeltier erinnert:)) ist auch auf der suche nach allerhand verbesserungen! ich denke das wird noch ein richtiges rennmotorrad!!! das schönste ist es ja schon;)
Sonntag, Mai 30
Le Mans und Albacete mit dem Bolliger-Team
Nachdem wir in Le Mans nach 20 Stunden auf Platz 3 waren und ich schon meinen ganzen Turn lang überlegte, wie schön ich in der Zeitung mit dem Pokal zu sehen sein werde, verreckte die Kupplung. Ich konnte noch ohne Probleme an die Box fahren und habe nicht einmal etwas gemerkt, aber als Roman Stamm nach dem Routinestopp los fahren wollte, sprang die Kawasaki nur noch weg wie ein störischer Bock. Nach über 20 Minuten Reperatur fielen wir auf Platz 7 oder so zurück. Einen Platz konnten wir noch aufholen und kamen schlussendlich als 6. ins Ziel.
Danach ging es ins sonnige Spanien nach Albacete. Dort gab es in Runde 4 gleich mal eine Ölspur, auf der viele zu Sturz kamen. Wir Gott sei Dank nicht. Ich war als 2. Fahrer dran und konnte die Führung im Rennen übernehmen. Diese hilt dann auch knapp fünf Stunden an. Danach kam das Suzuki Werksteam, die einfach zu schnell für uns waren. Nach ihrem riesen Pech in Le Mans und auch dem Sturz auf der Ölspur in Runde 4 bin ich ihnen den Sieg mehr als nur vergönnt. Immerhin gab es für uns hier einen 2. Platz, mit dem wir bei Rennstart noch nicht gerechnet hätten. Somit sind wir jetzt Führende in der Weltmeisterschaft mit zwei Punkte Vorsprung vor Yamaha Austria. Die hatten heute gleich zwei Stürze zu verzeichnen. Erstmals auf der Ölspur und zweitens dann musste Steve Martin noch zu Boden.
Das nächste Rennen wäre in Suzuka. Hier ist es aber noch nicht ganz klar, ob wir auch aus finanzieller Sicht teilnehmen können.
Dienstag, April 13
Montag, April 12
Erstes Rennwochenende mit der MV am Hungaroring
Am Donnerstag in der Früh ging der Flieger nach Budapest und wir nutzten die Zeit für ein kurzes Sight-Seeing. Die Stadt ist wunderschön, aber recht teuer; jetzt weiss ich, warum die Ungarn so arm sind ;)
Ursprünglich wollten wir in der Klasse Superstock 1000 antreten, aber nachdem die unflexiblen Verantwortlichen der SM uns das verweigerten (wegen noch fehlender Homologation des Motorrads) beschränkten wir uns auf die Klasse Open. Das ist ursprünglich gar nicht uninteressant gewesen, da es hier mit Abstand das grösste Starterfeld gibt, dazu später mehr.
Zusätzlich können wir noch den MV Agusta Intercup bestreiten. Plan ist, ein sehr schnelles Motorrad und ein gutes Team für die nächste Saison aufzubauen. Im Moment fehlen noch viele Rennsportteile und es wird noch ein paar italiensche „Wochen“ dauern, bis hier ein echtes Renngerät parat ist.
Als Freitagabend Hennä Rohrer (Organisator der SM) zu uns in die Box kam, wusste ich schon, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte. Er bat uns, in der Open-Klasse ausser Konkurrenz an den Start zu gehen. Er sagte, es sei sein Fehler gewesen, Rennfahrer mit Hobbypiloten zusammen auf die Strecke zu schicken. Hier ging es jetzt aber nicht um den Sicherheitsaspekt, den ich ja noch verstanden hätte, sondern um die Angst einiger Piloten, nicht aufs Podest zu dürfen bzw. zu wenig Punkte zu kriegen. Wie auch immer, um des Friedenswillen stimmte ich zu. Was ich aber nicht bedacht habe ist, was ich nun meinen Sponsoren für eine Ergebnisliste zeigen sollte?! Und wie erkläre ich, dass wir bei keinen Ergebnissen in Schweizer Medien zu finden sind!? Es ist schon hart, wenn von einem verlangt wird, dass man freiwillig ausser Konkurrenz in der Klasse Open mitfährt und gleichzeitig in der Superstock Klasse dasselbe verweigert wird. Egal, wir machen mit unserem Plan weiter.
Hier in Ungarn konnten wir viele Fahrwerkseinstellungen testen und sind wieder einen Schritt weiter. Kurz zu den Rennen: Die beiden Open-Rennen und ein MV Cup Rennen konnten wir gewinnen. Das andere Intercup Rennen waren wir in Führung, doch ein paar 100 Meter vor dem Ziel ging uns der Benzin aus ;)
Danke an das ganze MV Agusta-Team; dafür dass sie alle so nette Leute sind und dass es wirklich Spass macht, mit ihnen in der Box zu sein.
Jetzt geht es gleich weiter mit den 24 Stunden von Le Mans auf der Bolliger-Kawasaki. Bei Interesse schaltet den Fernseher an:
Samstag, 17. April, 15 Uhr (Start)
Sonntag, 18. April, 10 Uhr (Zwischenbericht) und 14 Uhr (Ziel)
Montag, März 22
Meine neue Sitzgelegenheit ist rot-silber und...
sieht nicht nur gut aus:) die neue MV F4 ist ein geiles Gerät, soviel weiss ich jetzt schon mal, nach den ersten metern in misano (scheiss auf die gross-kleinschreibung).
warum mv? weil eines zum anderen gekommen ist und somit ist dann das herausgekommen, so ist das am verständlichsten zu erklären:)
also: ich werde heuer mit der neuen schönen aus italien die open meisterschaft im rahmen der schweizer meisterschaft fahren. mit mv agusta schweiz und hitsch monsch-grisoni racing, habe ich hier leute , die mit herzblut dabei sind(das war keine anspielung auf den letzten herzinfakt von hitsch!) und genau solche leute machen es einem leicht, freude am rennfahren zu haben!
natürlich ist auch wieder bernd, carsten mit radmila und tamara(ohne die ja nichts geht:)) dabei.und natürlich viele andere, um keinen zu vergessen!!
roberto käser und markus allenspach von mv schweiz haben richtig mitgefiebert, wie unser erster rollout verläuft. irgendwie kommt es mir jetzt schon eher wie eine familie vor, nicht wie ein rennteam und sowas passiert nicht alle tage!
ich kann jetzt noch nicht genau sagen, ob wir ganz schnell oder nur richtig schnell sein werden;) dazu fehlen noch zuviele teile , bis wir das volle potenzial der mv ausschöpfen können. ich denke bis mitte der saison, sollte hier aber die schönste und hoffentlich eine der schnellsten italienischen rennmaschinen am start stehen....
wir alle freuen uns schon darauf und auch auf denn weg dahin....was gibt es schöneres:)? alle beteiligten arbeiten schon mit hochdruck daran!
das gefühl mit der mv zu fahren ist ganz anders, irgendwie spürst du auf etwas nicht alltaglichem, keiner massenware von tausend japanern am fliessband zusammen geschraubt, zu sitzen. da haben leute mit liebe und bezug zum endprodukt entwickelt und geschraubt , das spürt man einfach. wie soll ich das besser beschreiben... vielleicht ist es ein anhaltspunkt wenn ich euch sage das mich die ohrenstoppel gestört haben, weil ich einfach mehr von dem einzigartigen sound hören (vielleicht besser gesagt spüren) wollte, und es ist auch etwas dabei, wie das gefühl wenn man morgens auf der menschenleeren tribüne in le mans steht und rennsport durch jede faser deines körbers fährt. endlich weiss man das man nicht alleine ist, nicht der blöde brumm-brumm typ der nicht alle tassen im schrank hat! nein , hier weisst du , der schrank ist leer und es gibt tausende und das zaubert ein lächeln auf deine lippen...:)
jetzt bin i ganz vom thema abgekommen, was ich noch sagen wollte...., jetzt hab ich`s vergessen.
macht nix, bis gleich einmal und wie mein freund bundy sagt: bleibt so schön!!
warum mv? weil eines zum anderen gekommen ist und somit ist dann das herausgekommen, so ist das am verständlichsten zu erklären:)
also: ich werde heuer mit der neuen schönen aus italien die open meisterschaft im rahmen der schweizer meisterschaft fahren. mit mv agusta schweiz und hitsch monsch-grisoni racing, habe ich hier leute , die mit herzblut dabei sind(das war keine anspielung auf den letzten herzinfakt von hitsch!) und genau solche leute machen es einem leicht, freude am rennfahren zu haben!
natürlich ist auch wieder bernd, carsten mit radmila und tamara(ohne die ja nichts geht:)) dabei.und natürlich viele andere, um keinen zu vergessen!!
roberto käser und markus allenspach von mv schweiz haben richtig mitgefiebert, wie unser erster rollout verläuft. irgendwie kommt es mir jetzt schon eher wie eine familie vor, nicht wie ein rennteam und sowas passiert nicht alle tage!
ich kann jetzt noch nicht genau sagen, ob wir ganz schnell oder nur richtig schnell sein werden;) dazu fehlen noch zuviele teile , bis wir das volle potenzial der mv ausschöpfen können. ich denke bis mitte der saison, sollte hier aber die schönste und hoffentlich eine der schnellsten italienischen rennmaschinen am start stehen....
wir alle freuen uns schon darauf und auch auf denn weg dahin....was gibt es schöneres:)? alle beteiligten arbeiten schon mit hochdruck daran!
das gefühl mit der mv zu fahren ist ganz anders, irgendwie spürst du auf etwas nicht alltaglichem, keiner massenware von tausend japanern am fliessband zusammen geschraubt, zu sitzen. da haben leute mit liebe und bezug zum endprodukt entwickelt und geschraubt , das spürt man einfach. wie soll ich das besser beschreiben... vielleicht ist es ein anhaltspunkt wenn ich euch sage das mich die ohrenstoppel gestört haben, weil ich einfach mehr von dem einzigartigen sound hören (vielleicht besser gesagt spüren) wollte, und es ist auch etwas dabei, wie das gefühl wenn man morgens auf der menschenleeren tribüne in le mans steht und rennsport durch jede faser deines körbers fährt. endlich weiss man das man nicht alleine ist, nicht der blöde brumm-brumm typ der nicht alle tassen im schrank hat! nein , hier weisst du , der schrank ist leer und es gibt tausende und das zaubert ein lächeln auf deine lippen...:)
jetzt bin i ganz vom thema abgekommen, was ich noch sagen wollte...., jetzt hab ich`s vergessen.
macht nix, bis gleich einmal und wie mein freund bundy sagt: bleibt so schön!!
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