Montag, April 12

Erstes Rennwochenende mit der MV am Hungaroring






Am Donnerstag in der Früh ging der Flieger nach Budapest und wir nutzten die Zeit für ein kurzes Sight-Seeing. Die Stadt ist wunderschön, aber recht teuer; jetzt weiss ich, warum die Ungarn so arm sind ;)

Ursprünglich wollten wir in der Klasse Superstock 1000 antreten, aber nachdem die unflexiblen Verantwortlichen der SM uns das verweigerten (wegen noch fehlender Homologation des Motorrads) beschränkten wir uns auf die Klasse Open. Das ist ursprünglich gar nicht uninteressant gewesen, da es hier mit Abstand das grösste Starterfeld gibt, dazu später mehr.
Zusätzlich können wir noch den MV Agusta Intercup bestreiten. Plan ist, ein sehr schnelles Motorrad und ein gutes Team für die nächste Saison aufzubauen. Im Moment fehlen noch viele Rennsportteile und es wird noch ein paar italiensche „Wochen“ dauern, bis hier ein echtes Renngerät parat ist.

Als Freitagabend Hennä Rohrer (Organisator der SM) zu uns in die Box kam, wusste ich schon, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte. Er bat uns, in der Open-Klasse ausser Konkurrenz an den Start zu gehen. Er sagte, es sei sein Fehler gewesen, Rennfahrer mit Hobbypiloten zusammen auf die Strecke zu schicken. Hier ging es jetzt aber nicht um den Sicherheitsaspekt, den ich ja noch verstanden hätte, sondern um die Angst einiger Piloten, nicht aufs Podest zu dürfen bzw. zu wenig Punkte zu kriegen. Wie auch immer, um des Friedenswillen stimmte ich zu. Was ich aber nicht bedacht habe ist, was ich nun meinen Sponsoren für eine Ergebnisliste zeigen sollte?! Und wie erkläre ich, dass wir bei keinen Ergebnissen in Schweizer Medien zu finden sind!? Es ist schon hart, wenn von einem verlangt wird, dass man freiwillig ausser Konkurrenz in der Klasse Open mitfährt und gleichzeitig in der Superstock Klasse dasselbe verweigert wird. Egal, wir machen mit unserem Plan weiter.

Hier in Ungarn konnten wir viele Fahrwerkseinstellungen testen und sind wieder einen Schritt weiter. Kurz zu den Rennen: Die beiden Open-Rennen und ein MV Cup Rennen konnten wir gewinnen. Das andere Intercup Rennen waren wir in Führung, doch ein paar 100 Meter vor dem Ziel ging uns der Benzin aus ;)

Danke an das ganze MV Agusta-Team; dafür dass sie alle so nette Leute sind und dass es wirklich Spass macht, mit ihnen in der Box zu sein.

Jetzt geht es gleich weiter mit den 24 Stunden von Le Mans auf der Bolliger-Kawasaki. Bei Interesse schaltet den Fernseher an:

Samstag, 17. April, 15 Uhr (Start)
Sonntag, 18. April, 10 Uhr (Zwischenbericht) und 14 Uhr (Ziel)

Montag, März 22

Meine neue Sitzgelegenheit ist rot-silber und...

sieht nicht nur gut aus:) die neue MV F4 ist ein geiles Gerät, soviel weiss ich jetzt schon mal, nach den ersten metern in misano (scheiss auf die gross-kleinschreibung).
warum mv? weil eines zum anderen gekommen ist und somit ist dann das herausgekommen, so ist das am verständlichsten zu erklären:)
also: ich werde heuer mit der neuen schönen aus italien die open meisterschaft im rahmen der schweizer meisterschaft fahren. mit mv agusta schweiz und hitsch monsch-grisoni racing, habe ich hier leute , die mit herzblut dabei sind(das war keine anspielung auf den letzten herzinfakt von hitsch!) und genau solche leute machen es einem leicht, freude am rennfahren zu haben!
natürlich ist auch wieder bernd, carsten mit radmila und tamara(ohne die ja nichts geht:)) dabei.und natürlich viele andere, um keinen zu vergessen!!
roberto käser und markus allenspach von mv schweiz haben richtig mitgefiebert, wie unser erster rollout verläuft. irgendwie kommt es mir jetzt schon eher wie eine familie vor, nicht wie ein rennteam und sowas passiert nicht alle tage!
ich kann jetzt noch nicht genau sagen, ob wir ganz schnell oder nur richtig schnell sein werden;) dazu fehlen noch zuviele teile , bis wir das volle potenzial der mv ausschöpfen können. ich denke bis mitte der saison, sollte hier aber die schönste und hoffentlich eine der schnellsten italienischen rennmaschinen am start stehen....
wir alle freuen uns schon darauf und auch auf denn weg dahin....was gibt es schöneres:)? alle beteiligten arbeiten schon mit hochdruck daran!
das gefühl mit der mv zu fahren ist ganz anders, irgendwie spürst du auf etwas nicht alltaglichem, keiner massenware von tausend japanern am fliessband zusammen geschraubt, zu sitzen. da haben leute mit liebe und bezug zum endprodukt entwickelt und geschraubt , das spürt man einfach. wie soll ich das besser beschreiben... vielleicht ist es ein anhaltspunkt wenn ich euch sage das mich die ohrenstoppel gestört haben, weil ich einfach mehr von dem einzigartigen sound hören (vielleicht besser gesagt spüren) wollte, und es ist auch etwas dabei, wie das gefühl wenn man morgens auf der menschenleeren tribüne in le mans steht und rennsport durch jede faser deines körbers fährt. endlich weiss man das man nicht alleine ist, nicht der blöde brumm-brumm typ der nicht alle tassen im schrank hat! nein , hier weisst du , der schrank ist leer und es gibt tausende und das zaubert ein lächeln auf deine lippen...:)
jetzt bin i ganz vom thema abgekommen, was ich noch sagen wollte...., jetzt hab ich`s vergessen.
macht nix, bis gleich einmal und wie mein freund bundy sagt: bleibt so schön!!

MV F4 erste Ausfahrt


fotos von misano





fotos von bella italia





Freitag, Januar 22

von früher bis jetzt



Servus Freunde.
Nein, ich bin noch nicht tot, ich hatte nur eine kurzfristige Schreibblockade. Mit der Endurance-Geschichte ist es noch einmal gut ausgegangen; nach einem fehlerfreien Rennen und etwas Glück haben wir beim letzten WM-Lauf in Doha den 3. Platz und damit auch den 3. Gesamtplatz in der Endurance-WM 2009 erreicht. Danach ging es gleich weiter nach Macao, wo ich im Team Penz13.com oder besser gesagt für dieses Rennen im BMW-Macao Racingteam auf einer BMW S1000RR fahren sollte. Aber leider ist die BMW, die für mich bestimmt war, zu spät geliefert worden und darum haben wir unsere bewährte ADIMOTO-Suzuki in die Flugkiste gesteckt. Ich bin direkt von Doha zusammen mit Bernd, der wieder als Mechaniker dabei war, nach Macao geflogen, mein Chef Adi, sein Freund Stefan, unser Hansi und Werner “Huber super Heizöl - super Preis” flogen von Zürich nach und wir trafen uns dann zum Abendessen in Macao. Ich war schon 2004 in Macao, damals hatte ich einige Probleme und das Schlimmste war, dass mein Freund Erwin Wilding sehr schwer stürzte und noch immer an den Folgen leidet. Somit fing ich im ersten Training mit etwas gemischten Gefühlen und auf der Suche nach der richtigen Linie in dieser Häuserschlucht an. Es ist recht schwierig, weil unsere Trainings immer um ca. 8 Uhr morgens waren und der rechte Grip und somit das Vertrauen zur Strecke fehlte. Ich konnte mich regelmäßig steigern und wenn es noch zwei, drei Trainings mehr gegeben hätte, dann wäre ich noch viel besser dabei gewesen. Ich war in der Box zusammen mit meinem Teamkollegen Rico Penz, Stuart Easton und John Mc Guiness. Das Rennen begann chaotisch, ein absoluter Fehlstart des halben Feldes führte zum Rennabbruch nach einer Runde. In der Box zurück entschied ich mich dieselben Reifen drauf zu lassen, da wir nur noch einen härteren hatten. Im Training funktionierte der weiche über eine Renndistanz gut und sah noch blendend aus. Dann der zweite Start: Ich riskierte in den ersten zwei Runden nicht alles und fuhr am 19./20. Platz herum. Dann fand ich einen besseren Rhythmus und konnte zu den vor mir fahrenden Piloten aufschliessen und konnte den einen oder anderen überholen. Nach sieben bis acht Runden merkte ich aber schon, dass ich schwere Probleme in Rechtskurven mit dem Hinterreifen hatte. Er war im Arsch. Das kühlere Wetter beim Rennen und das durch die zwei Starts verursachte mehrfache Abkühlen taten den Reifen nicht gut. Absolut mein Fehler, weil der nagelneue, aufgeheizte Pirelli stand in der Box. Somit kämpfte ich in den letzten Runden mehr mit dem Überleben als mit der Strecke und den Gegnern. Ich wurde 15. Und war froh, dass die ganze Woche sturzfrei über die Bühne ging. Dass ich dort fahren konnte verdanke ich in erster Linie Rico Penz und Stefan Kühne (SK-Support), die sich für mich eingesetzt und auch den ganzen Transport und alles andere organisiert haben. Es war ein grossartiges Erlebnis, für welches ich mich bei folgenden Leuten bedanken möchte: Adi und Bernd, die als Mechaniker fungierten; Werner, Hansi und Stefan für die moralische Unterstützung (besonders Hansi für den aktiven Jugendschutz zwecks Vernichtung von alkoholischen Getränken); dem Team Penz13 und SK-Support, die mir das ganze ermöglicht haben und für die perfekte Organisation vor, während und nach dem Rennen. Wir alle zusammen haben in dieser Woche viel gesehen und erlebt und ich denke, es war wieder einmal ein unvergesslicher Ausflug einer Abordnung vom Adi Moto Racing Team. Nach Daytona waren wir jetzt in Macao und ich denke, es wird nicht unser letzter Ausflug gewesen sein. Viele Fotos und einen weiteren Bericht schaut doch auf www.adimoto-racing.li

Mittlerweile bin ich schon fast zwei Monaten in Australien im Trainingslager: Ich mache Liegestützen zusammen mit meinem Freund dem Leguan, gehe joggen bzw. flüchte vor aggressiven Kängurus und Cassowarys (die grössten und gefährlichsten Vögel, die ich je gesehen habe. Angeblich springen sie einem auf den Kopf, beugen sich vorne über, reissen einem die Bauchdecke auf und fangen beim Gedärm an zu fressen) und schwimme mit Haifischen und Stachelrochen um die Wette.

Mittwoch, September 30

...und noch ein paar.






Noch mehr Fotos und Infos sind auf www.adimoto-racing.li

Weitere Fotos





Erfolgreicher Saisonabschluss in Brünn



Bol dOr
Vor zwei Wochen waren wir beim Bol d'Or. Wie man auf dem Foto erkennen kann, bin ich beim Überrunden auf der Start-Ziel-Gerade voll in eine Ducati gefahren. Der Verrückte fuhr voll nach links, nachdem ihm der Gang rausgesprungen war (der Unterschied zur normalen Beschleunigung einer Ducati war nicht sehr gross:) ). Ich hatte keine Chance zum Ausweichen und somit lag die Bolliger-Kawasaki schon wieder vor dem Boxenhäuschen, und das 30 Minuten nach dem Start. Bei der anschliessenden Reparatur verloren wir 9 Runden. Zwei Stunden später musste Eric die Kawa noch einmal eine halbe Runde schieben und somit waren wir hoffnungslos auf dem letzten Platz. Danach lief alles problemlos und wir konnten uns bis zum Schluss auf den 10. Platz bzw. nach Diskualifikation der Michelin-Honda Nr. # 63 auf den 9. Platz vorfahren. Punkte bekamen wir für den 6. Platz, da noch drei Stocksport-Teams vor uns waren. Ich bin froh, dass sich die ganze Mühe noch gelohnt hat, denn die Punkte brauchen wir dringend und die Stimmung im Team ist natürlich auch viel besser, als wenn wir aufgegeben hätten.

SM Brünn auf der Adi Moto - Suzuki
Hier die Kurzfassung, weil Lange gibt es keine :) Das ganze Wochenende super Wetter. Die Suzuki lief sehr gut, genau bis zur zweiten Runde des Qualifyings. Da hatte ich plötzlich keine Power mehr und die Geräusche, die der Motor von sich gab, hörten sich nicht sehr gesund an. Ich dachte zu 99%, dass es ein Motorschaden ist. Aber siehe da, nachdem wir von hinten und vorne in den Motor sahen, sahen wir nichts. Alles okay. Der Benzinfilter war wieder voll zu, also bauten wir wieder zusammen und starteten an. Der Motor lief noch immer nur auf drei Zylinder. Am Ende war es das Elektronikteil des Schaltautomaten, das dem 4. Zylinder keinen Zündstrom mehr lieferte. Also wieder einmal ein Zubehörteil, das seinen Geist aufgab... Roland Müntener sagte uns am nächsten Tag, wir seien nicht ganz sauber mit unserer Motorschaden!-Hysterie und wir bekamen eins auf den Deckel vom Suzuki-Chef. Das war ein wenig peinlich. Trotzdem fand er, dass eine 2:03er Zeit trotz Motorschaden nicht so schlecht sei;)
Auf alle Fälle waren wir sehr froh, dass der Motor wieder lief und ich konnte die Pole-Position am nächsten Tag im 2. Quali herausfahren. Beide Rennen konnte ich mehr oder weniger ohne Probleme gewinnen, wobei ich denke, dass 23 Sekunden Vorsprung im zweiten Rennen genug sind:)
Meine beste Rundenzeit an diesem Wochenende war 2:03:9. Alles mit Profilreifen.
Anbei wie immer ein paar schöne Fotos von unserem tollen Saisonabschluss. Ich danke hiermit dem ganzen Team und besonders Bernd, der mich bei jedem Rennen begleitet hat.

BMW-Test
Am Montag kam Penz mit der BMW vorbei, mit der er gerade zwei Rennen auf dem Frohburger-Dreieck gewann, und ich durfte testen. Das erste, was mir auffiel, war die Sitzposition. Ich fühlte mich wie ein Grillhühnchen, dem die Beine nach oben gebunden waren. Die Fussrasten waren sehr hoch und der Sitz sehr tief. Wir passten alles an, so gut es ging. Ich fuhr drei Mal 20 Minuten und konnte 2:05er Zeiten durch den Verkehr fahren. Morgen Donnerstag wollen wir nochmals testen, nachdem Penz noch neue Fahrwerksteile geholt hat. Die Basis von diesem Motorrad kommt mir wirklich sehr gut vor, vor allem der originale Motor hat bei jeder Drehzahl sehr viel Druck und ist seidenfein zu dosieren. Jetzt noch ein Kurzgas-Griff, 50 Kilo weniger, 100 PS mehr und fertig wäre mein Traumbike:)

Und jetzt kommt das Beste: Ich liege hier faul im Bett im 4-Stern-Hotel und diktiere Tamara, die das hier schreibt:) Muss jetzt Schluss machen, mein Bademantel wartet schon, ich gehe jetzt in die Therme.

Dienstag, August 4

albacete mit bolli und idm schleiz




hallo kollegen
in spanien wars richtig warm, 40grad sicher. i bin mit hals und kopfweh zum flughafen. im flieger und dann im zug hat die klimaanlage perfekt funktioniert, sodass i so richtig krank in albacete angekommen bin. die strecke hatte keinen besonderen grip bei über 50 grad asphalttemperatur und i bin im ersten quali dann auch gestürzt. es war gott sei dank an der langsamsten stelle und i bin net mal bis zum kiesbett gerutscht. die kawa war ein wenig abgekratzt und ein fussraster im arsch. total untypisch wenn i stürz. das wars schon mit aufregung, es war einfach irrsinnig anstrengend bei der hitze und bei der kurvenreichen strecke gibts ja keine möglichkeit zum ausrasten. am ende wars dann platz 6.
mit der suzuki bin i vergangene wochenende in schleiz bei der idm am start gestanden. als erstes hab i ein neues fahrwerks setting installieren lassen und das funktionierte vom ersten meter an sehr gut. endlich nach 4 monaten suche! bester dinge bin ich dann im ersten quali auch gleich gewaltig abgeflogen. diesmal nicht an der langsamsten stelle. an der suzi war nicht mehr viel dran . bernd, adi,carsten, hugo und noch ein paar helfer haben sich ins zeug gelegt damit die gsxr wieder rennbereit wird. roman stamm hat uns sein ersatzmotorrad als ersatzteilspender zur verfügung gestellt. als i aus dem spital zurück war, sah es noch lange nicht nach motorrad aus. rahmen und motor waren heil! habt ihr gewusst wie teuer so eine schwinge ist? wahnsinnig teuer! mein fahrwerkstechniker hat mir gesagt das er in zehn jahren noch nie ein auseinandergerissenes federbein hatte. mit frisch eingerenkten fingern und nachdem die hellen lichter verschwunden waren(habe den meisten sturz mit dem kopf abgefangen, danke an x-lite!) konnte ich die letzten 20 minuten vom zweiten quali noch fahren. sie mussten mich anschieben, da der kabelbaum gebrochen war und starter, drehzahlmesser, cockpit und anderes unnützes zeug tot waren. ich merkte wie meine hand im handschuh anschwoll und ich wegen der doppelden nähte froh war, damit das teil nicht aufplatzt. das grössere problem war die belastbarkeit, ich konnte nicht ziehen und drücken, was in den schnellen kurven von schleiz ein echtes manko ist. so rollte ich richtung boxenausfahrt und merkte leider das romans heckrahmen eine viel höhere und steile sitzposition hat. bei der ausfahrt stoppten mich die kontrolleure, carsten hatte die reifen aufkleber vergessen. in der hektik stellte ich den motor ab, scheisse! kein starter!! die netten kontrolleure schoben mich an und ich konnte eine runde fahren um die aufkleber abzuholen(man darf nur 8 reifen verbrauchen und jeder muss einen der 8aufkleber drauf haben). endlich auf der strecke hatte ich richtig probleme mit der sitzposition, alles gewicht war auf den händen und die waren nicht im besten zustand. fürs hinderrad hatte ich gar kein gefühl. da kam das nächste , kein fersenschutz am linken fussraster. immer wieder zog die kette meinen stiefel hinein und sägte ihn dann ganz schön durch. auf alle fälle konnte ich ein paar runden drehen bevor ich den qualifier reifen holte. 4-5 runden sollte der gute zeiten zulassen. erste runde 1.27,6 , zweite runde 1.27,4 und mein vertrauen stieg. in der dritten runde lief ich dann auf eine gruppe langsamerer auf und fuhr in die box, da ich auch schon völlig fertig war. 20 minuten später erfuhr ich dann , das ich auf startplatz elf stehe. ein wunder unter diesen umständen. in der nacht hatte ich brutal kopfweh und die hand schwoll immer mehr an. renntag, und i fühlte mich wie durchs kanonenrohr geschossen. ich konnte beide rennen zu ende fahren , aber nach 5 runden ging mir immer die puste aus und ich konnte angriffen nicht viel entgegen setzen. spätes bremsen und schnelle richtungswechsel waren dann unmöglich. das ergab platz 11 im ersten platz 7 im zweiten rennen. vorne gab es ein paar stürze und somit waren diese guten ergebnisse möglich. alles egal, hauptsache es geht vorwärts. die suzuki ist jetzt um vieles besser und schneller und dadurch freue ich mich schon auf assen. zwar ohne testen aber mit vollem elan!

Sonntag, Juni 21

fötili





lange nichts geschrieben

hallo , es tut mir leid. ich war zu faul. alles was mit suzuki zu tun hat könnt ihr ja auf der super aktuellen www.adimoto-racing.li seite sehen. kurz gesagt, bei der schweizer meisterschaft habe ich 5 von 6 rennen gewonnen, in der idm fahr ich hinten nach. darum habe ich das idm rennen sachsenring ausgelassen und gehe nochmals testen. alles andere ist rausgeworfenes geld. in schleiz und assen hoffe ich dann endlich besser dabei zu sein, d.h. ich will in die ersten zehn.

mit der bolliger kawa läuft es besser, wir sind immer für einen platz auf dem podest gut. aber im rennen haben wir dann immer die seuche und müssen von hinten wieder nach vorne kämpfen und somit hat es bisher noch nicht unter die ersten drei gereicht.
in oschersleben war es wieder mal die benzinpumpe und wir mussten den tank wechseln. bei so einem kurzen rennen ist das fast unmöglich zum aufholen, besonders weil von platz zwei bis 10 fast identische zeiten gefahren wurden. jetzt geht es nach albacete, dort wird es sicher schweineheiss und ich habe schon angst das das denn reifen überhaupt nicht gut tut. wir werden sehen. bis dann ...
i stell noch ein buntes foto durcheinander rein

Dienstag, April 21

Alles, was bisher geschah...



Alles, was mit Suzuki zu tun hat, schaut doch bitte auf www.adimoto-racing.li, da steht alles.

Mit dem Bolliger waren wir in Le Mans und hatten ein sehr hartes Rennen. 17h Regen, aber gottseidank war es nicht zu warm (gefühlte - 17 Grad). Zuerst hat im Rennen ein Kühlerschlauch seinen angestammten Platz verlassen und Penz hat ihn mit seinen unendlichen Schräglagen durchgeschliffen. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie lustig es ist, bei einem kochenden Motor den Kühlerschlauch zu wechseln, der noch dazu zwischen Auspuffkrümmer und Motor verläuft. Dann kommt das nächste Kunststück: Wie bringen wir jetzt Wasser in den kochenden Motor bzw. Kühler. Es hat ausgesehen, als ob Hämpu Bolliger so einen kleinen Hobby-Geisier gebastelt hätte, Wasser rein und sofort kam es in einer Fontäne wieder raus. Also nahmen wir von weiter hinten das Rennen wieder in Angriff. Als wir wieder in den Punkten waren, brach die hintere Halterung des Tanks, auf dem wir auch sitzen. Fazit: Kurze Reparatur und wieder von hinten anfangen. Danach hatte ich schwer zu kämpfen mit dem Regenreifen, welche nicht gerade grosses Vertrauen hervorriefen. Ich musste ins Kies und fiel um, wie ein Schweinderl, das nach dem Fressen müde umkippt. Mit Schande beladen stellte ich die Kawa auf und fuhr über den Notweg zurück auf die Strecke. Hierbei stellte ich fest, dass wir das Rennen am Notweg gewinnen hätten können, da dieser am meisten Grip bot (Schotterweg). Eine halbe Runde später blieb mir das Vorderrad schon wieder beim Anbremsen stehen und ich fuhr zurück an die Box, da ich ein Problem mit der Bremse vermutete. Dem war nicht so und deshalb fuhr ich mit neuen Reifen wieder raus. Danach versuchte Patric sein Glück, das er aber leider nicht fand: Er stürzte genau dort, wo ich gerade aus fuhr, und brachte das Motorrad mit eineinhalb Saltos zurück an die Box. Er sagte, dass er die Bremse noch gar nicht angesehen hatte, als ihm das Vorderrad schon einklappte. Also fingen wir wieder einmal ziemlich hinten in der Rangliste an. Penz meinte, es ist besser, wenn wir ganz ruhig zu Ende surfen und somit konnten wir zum Schluss auf dem 10. Platz das Rennen beenden (Punktewertung 7.).

Dieses Wochenende werde ich wiederum auf die Suzuki steigen und zum Lausitzring fahren. Alles weitere nächste Woche auf www.adimoto-racing.li

Grüsse, Horst

Mittwoch, März 4

Erste Runden mit der neuen GSX-R 1000 K9



bei mittelmässigem wetter habe ich die ersten runden mit der neuen suzi hier in albacete gedreht. sie fährt sich sehr gut , standart fahrwerk ist wie immer top. der motor macht ein richtig röhrendes geräusch ab 11.000, hört sich saugeil an. das einzige was wir zuhause montieren konnten waren valter moto lenker und sitzpolster, dazu noch eine rennverkleidung. die original fussrasten in hinterer position und ab der ersten runde war mir klar: es passt, hier brauchen wir nichts mehr verändern. man fühlt sich sofort wohl und hat auch gleich vertrauen.
am abend wurde mir dann der lederkombi usw aus dem iveco bus gestohlen. solche idioten!
seither ist richtig kaltes regenwetter. bei 6 grad und nasser strecke, bei eisigem wind macht es keinen sinn. schliesslich fahren wir ja nicht die sibirische meisterschaft!
grüsse aus albacete, horst

Sonntag, März 1

Albacete 24. - 28. Februar






Beim Test in Albacete mit der Kawa konnten wir vieles ausprobieren. Die Kawa läuft sehr gut und auch die Pirelli-Reifen, die wir testeten, quietschten mit viel Gripp um die Kurven. Ich konnte problemlose Runden abspulen. Auch habe ich meinen neuen X-Lite-Helm eingeweiht. Während den vier Tagen hatten wir super Wetter, am Morgen war es einfach immer ein bisschen kalt, am Nachmittag aber immer viel Sonnenschein. Nicht nur das Wetter war super, auch die Stimmung passte. Nebst Hämpu, Muff, Penz, Steger Res, Chälli und mir kamen mein Chef Adi, Chrigel Küenzi mit seinem Mech Markus, Jan und Tamara mit. Tamara kochte und es schmeckte allen.

Viele Grüsse aus Spanien, denn ich bleibe noch ein bisschen hier, um den Motor meiner neuen GSX-R 1000 K9 einzufahren.

Sonntag, Februar 22

Änderung im Trainingsplan

Aufgrund verspäteter Lieferung der Zubehörteile wie zum Beispiel Öhlins-Fahrwerk, Auspuffanlagen, Fussrastenanlagen, usw. verzichten wir auf den Test in Valencia. Das Roll-out in Albacete werden wir trotzdem wie geplant durchführen und nutzen dies zum Einfahren des Motors, Sitzposition zu bestimmen und um erste Eindrücke vom Motorrad zu sammeln. Sofort nach der Rückkehr aus Spanien kommt die GSX-R zu Tom Hauri und der Motor bekommt die nötigen Pferdchen eingehaucht. :)

Wir hoffen, bis Mitte März dann langsam ein rennfertiges Motorrad zu haben, jedoch haben viele Teile momentan noch Liefertermin „April“. :(

Swiss Moto 09


Am Stand von unserem neuen Sponsor PVM Motosport, der seine Valter Moto – Produkte präsentierte, bewunderten viele Leute die im Corona-Design lackierte GSX-R 1000 von Adi Moto. Auch stellten wir dort mein neues IXS-Kombi und meinen nagelneuen X-Lite-Helm aus. Es war immer sehr viel los und es gab nur Positives von den Besuchern zu hören.

Donnerstag, Januar 29

SCHNÄPPCHEN DES JAHRES!!!



kauft doch bitte wer diese gsxr1000, sie hat alles was man zum siegen braucht! und das um läppische 18.500,- chf = ca 11.900.- euro. das mopped ist praktisch geschenkt, denn das hat ja schon fast der aufbau mit den rennteilen gekostet. sie hat 180 ps am hinterrad, tom hauri tuning. akrapovic komplettanlage, schaltautomat mit zündungsmodul, powercommander perfekt abgestimmt, gilles fussrastenanlage, wp lenkungsdämpfer-federbein und überarbeitete gabel, kurzgasgriff,usw....